Heute will ich all den doofen Emanzen,
den bescheuerten Tussies und sonstigen Pflanzen,
die nicht schon vor dieser Beschimpfung fliehen,
mit Lust und Wonne eins überziehen.

Und zwar tu ich das auf meine Weise
frech und voll Wut und gar nicht leise
als Chauvi brächte ich´s mit mehr Schmalz,
als Macker wohl tiefer, von weit unterm Hals.

Ich könnt gerad kotzen, hör ich den Mist,
wie schwer das Schicksal der Frauen ist.
Wenn Blinde :“Die Welt ist zu dunkel !“ schrei´n,
könnt´s auch ein einfacher Irrtum sein!

Mein´ auch jene, die seit längerem schon
mir karategestählt mit Blicken droh´n,
mit einer die im Stehen pinkeln kann
red´ ich noch lang nicht von Mann zu Mann.

Ich fliehe der Pseudodiskussion,
dass die immer schiefläuft, weiß ich schon.
Mit einer, die keine Ahnung hat,
streit ich nicht um des Mannes Bart.

Und doch gibt´s welche, die nageln dich fest,
dass es dein Gehirn verkäsen lässt,
die mit männerfeindlicher Eloquenz
so protzen wie Machos mit ihrer Potenz.

Auch die Enttäuschte geht mir auf den Geist,
die auf ihre schlechte Erfahrung verweist.
Auf fünf Blödmänner reinfiel ihrem Kind,
nun erzählt, dass so alle Männer sind.

„Ja wo sind denn die anderen?“ so wird sie mich fragen
Und darauf kann ich nur eines sagen:
„Auch im Wald, wenn du brüllst, wird´s dir ebenso geh´n
wirst nie eines der scheueren Tiere seh´n!“

Und dann jene Mutter, die auf Deubel-komm-raus
jetzt in den Beruf will und weg von zu Haus,
womöglich sozialpflegerisch tätig ist
Und dabei die Kinder daheim vergisst.

Jetzt wird´s langsam Zeit, dass ich mich verzieh´
und vor den Wurfgeschossen flieh
sie haben bestimmt Proviant dabei
tote Katzen, Tomaten, in faules Ei !?

Und während die Emmas quatschen und toben,
will ich die Männer und Frauen loben,
die „Emanzipation“ ganz richtig verstanden
und den schweren, inneren Weg dazu fanden!